Tabellarischer Überblick unserer Geschichte
Prolog - erste Kooperationsprojekte
1992
Kinder und Jugendliche von 3 Kinderzirkusgruppen (Seifenblase - Oldenburg, Fantasia – Fürstenau, Bumm Balloni – Garbsen) und deren Leiter vertreten mit einem gemeinsamen Programm das Land Niedersachsen auf der EXPO in Sevilla.
1. Niedersächsisches Kinder- und Jugendzirkusfestival in Hannover
1994
2. Niedersächsisches Kinder- und Jugendzirkusfestival in Hannover
Europäisches Jugend-Zirkus-Camp in Lingen
Die Gründung der LAG
November 1994
Die Gründung der LAG wird auf einer Versammlung in den Geschäftsräumen der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) durch Leiter aus verschiedenen niedersächsischen Zirkusgruppen beschlossen. Geplant sind, neben enger Kooperation und Treffen, auch gemeinsame Auftritte mit Kindern aus den Zirkusgruppen. Die erste Aktion findet im Sommer 1995 im Theater am Aegi statt: Der Sommerzirkus – ein Nummernprogramm mit mehr als 100 Aktiven aus verschiedenen Zirkusgruppen.
1996 - Ein ordentlicher Verein?
Seit 1996 ist die LAG Zirkus ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit ordentlicher Satzung. Bei der Mitgliederversammlung am 3. Februar im Lister Turm wird folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender ist Wolfgang Pruisken, 2. Vorsitzender ist Ingo Michael, Beisitzer sind Dieter Wiemers und Klaus Hoyer, den Schatzmeister macht Ulli Siegmann. Ebenfalls am 3. Februar wird die LAG ordentliches Mitglied in der LKJ Nds. e.V.. Somit können Fördermittel vom Land beantragt werden. Die nächsten Aktionen sind:
Das Europäische Zirkus-Theater Camp in Lingen und „Artisten, Sterne und Lametta“ in Celle.
1997 - Zirkus in Europa - Zirkus in Niedersachsen
Als im April 1997 auch das Programm „Artisten, Sterne und Konfetti“ erfolgreich in Osnabrück stattfindet, reift die Idee, ein Netzwerk von Zirkussen mit einem eigenen Jugendzirkus auf europäischer Ebene zu gründen:
Die ECU (European Circus Union).
Leider scheitert dieses ehrgeizige Ziel an fehlenden Fördermitteln. Insa Lienemann von der LKJ möchte diese gute Idee aber nicht fallen lassen und schlägt eine Alternative vor:
Die Gründung des Niedersächsischen Jugendzirkus. Dieser soll zwei Jahre laufen und seinen Höhepunkt mit einer Vorstellung auf der Expo 2000 haben. Vom 2.-5. Oktober findet die Gründungsveranstaltung gleichzeitig mit dem Fachforum Jugendzirkus in Europa im Freizeitheim Lister Turm in Hannover statt.
1998 - 2000 - Jugendzirkus on Tour
Der Jugendzirkus wird ein voller Erfolg. Nach Probenphasen im Mai und Juli 1998 in Wolfsburg und Fürstenau, tritt er erstmals beim Tag der Niedersachsen (TDN) in Meppen auf. Nach weiteren Probenphasen in Albstedt, Fürstenau und Hannover, wird im Mai 1999 im Theater am Aegi die Premiere des Programms Ballegro uraufgeführt. Weitere Auftrittsorte sind Nordenham, Rochedale (UK) und Berlin (Internationales Jugendzirkusfestival). 2000 wird das Jahr der Superlativen. Nach Auftritten beim Zappa Lott Festival in Celle, beim Salto Vitale 2000 Festival in Hannover und auf dem TDN in Peine, wird der Jugendzirkus zum International Children Festival in Vienna (Washington D.C., USA) eingeladen und tritt dort innerhalb einer Woche vor ca. 16.000 Schulkindern und 10.000 weiteren Besuchern am Wochenende auf. Außerdem wird der Zirkus in das bundesweite Modellprojekt „Lernziel Lebenskunst“ der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (BKJ) aufgenommen. Gekrönt wird das Jahr von einem Auftritt im Big Tipi auf der EXPO 2000 und der Teilnahme an der Künstlerparade auf der EXPO. Mit dem Expoauftritt löst sich die erste Gruppe des Jugendzirkus auf.
2001 - Eine neue Runde
Über das Himmelfahrtswochenende treffen sich 50 Jugendliche aus verschiedenen niedersächsischen Jugendzirkussen in Garbsen, um bei einem Casting eine neue Zirkusgruppe mit 40 Artisten zu bilden. Mit dabei sind viele neue, aber auch alte Gesichter aus der vorherigen Gruppe. Die erste Trainingswoche findet in den Sommerferien 2001 in Rieste statt, wo gleich erste Ansätze für neue Nummern gefunden werden. Diese werden auf Treffen Ende September in der Waldorfschule am Maschsee und Ende November in der IGS Linden in Hannover weiter ausgearbeitet, so dass bereits am 9. Dezember 2001 auf der Jubiläumsgala des Zirkus Kijuziba in Barsinghausen der erste Auftritt über die Bühne geht.
2002
Die neue Zirkusgruppe ist mittlerweile sehr gut zusammengewachsen. Ende April bekommt das neue Programm bei einem Treffen in Linden einen Namen: Oppotraire
Auch die Gruppe selbst nennt sich nun Circ‘ A Holix.
Am 1. Juni tritt sie mit dem Programm bei der Juzigaga in Garbsen und am 8. Juni auf dem TDN in Northeim auf. Hier wird auch das NEUE Zirkuszelt der LAG eingeweiht, welches vom, in diesem Jahr neugegründeten, Zirkuspädagogischen Zentrum (ZPZ) in Hannover verwaltet wird. Das Zelt, das in Kooperation mit der Musikertruppe Circus S gekauft worden ist, geht bald darauf auf Tournee. Es steht unter anderem in den Sommerferien auf dem Schulhof in Linden, wo der Jugendzirkus eine Probenwoche verbringt um dem Programm den letzten Schliff zu geben. Vom 31. Juli bis zum 4. August steht das Zelt in den Herrenhäuser Gärten, wo Circus S mehrere Vorstellungen hat. Bei der Premiere treten einige Jugendliche des Jugendzirkus mit auf. Auch eine Fotosession wird gemacht, um sowohl schöne Zirkus- als auch Zeltfotos vorweisen zu können.
2003
Über das Impulsprogramm des Landes Niedersachsen wird das „Unternehmen Zirkus“ als 2-jähriges Projekt mit einer vollen Stelle gefördert. Hierbei geht es um die Pflege, Wartung und Vermarktung des Zirkuszeltes der LAG.
2004
Die von der Stadt Hannover kofinanzierten ABM-Stellen im ZPZ laufen aus.
Ab 1.4. wird eine halbe Stelle für die Geschäftsführung (Finanzierung durch die Stadt Hannover) und eine halbe Stelle für Zirkuspraxis (finanziert aus eigenen Erträgen des ZPZ) eingerichtet.